Aufnahmeprüfungen an der Schauspielschule [ 4. Jul. 2010 - 06:10]
Termine Aufnahmeprüfungen an der Schauspielschule
am 24. September 2010 ab 15.00 Uhr geprüft werden Bewegung, Gesang, Rolle.
Welche Gebühren sind für die Aufnahmeprüfung an der ThAM zu entrichten?
25,-EURO sind im voraus für die Aufnahmeprüfungen der Sommer- oder Wintersemester zu entrichten an die Theaterakademie Mannheim auf die angegebene Bankverbindung. Mit Ihrer Anmeldung zur Aufnahmeprüfung ist der Anspruch auf die volle Prüfungsgebühr verbindlich. Bei Nichtwahrnehmung des Prüfungstermins wird die Gebühr nicht erstattet. Eine erneute Anmeldung zu einem anderen Semesterbeginn verlangt erneute Prüfungsgebühr
Übrigens: Quereinstieg auch für höhere Semester möglich.
PREPARADISE SORRY NOW ist eine Collage aus Texten:
Den rote Faden bilden Ian Brady und Myra Hindley - ein Liebespaar, das aufgrund seiner persönlichen Disposition vor dem Hintergrund faschistischen Denkens Kinder foltert und ermordet. Von 1963 bis 66 verübten die beiden eine Mordserie, der mindestens fünf Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 17 Jahren zum Opfer fielen, sie gingen als Moormörder in die Kriminalgeschichte ein.
PREPARADISE SORRY NOW ist ein Reigen, der die sich immer wiederholenden Mechanismen von Unterdrückung und Unterwerfung zeigt, von Gewalt und Opferbereitschaft, von Macht und Abhängigkeit.
Wohin führen die Einteilung in wertvolle und wertlose Menschen, christliche Gedankenmuster als disponierendes Moment der Unterdrückung...
"Sich zu unterwerfen ist das Beste für die meisten Menschen. Es bewusst zu tun, bedeutet das Glück für den Menschen. Nichts anderes im Leben kann Glück bedeuten."
Abschlussinszenierung der Theaterakademie Mannheim 2010/2 [20. Mai. 2010 - 15:14]
Der nächste Jahrgang 2010 unserer Absolventen, steht bereits in den Startlöchern.
Judith Achner, Miriam Grimm, Stefan Deege, Andreas Krüger, Leni Bohrmann,
Die Proben zur Abschlussinszenierung haben bereits begonnen. Regie führt Andreas Manz vom Staatstheater Darmstadt. Choreographisch wird die Produktion von Mario Heinemann Jaillet begleitet.
"PREPARADISE SORRY NOW" von Rainer Werner Fassbinder ist eine Collage aus Texten: Kurzszenen um faschistisches Grundverhalten im Alltag, Erzählungen über das Mörderpaar Ian Brady und Myra Hindley, fiktive Dialoge zwischen dem Mörderpaar und schließlich Liturgien, Erinnerungen an kultische Kannibalismen. Am 16. Juli 2010 findet die Premiere im Theater Felina-Areal statt. Mit Miriam Grimm, Judith Achner, Leni Bohrmann, Felix Berchtold, Andreas Krüger, Daniel Baczyk
Erfolgreiches ZAV - Vorsprechen in der Schauspielschule Mannheim [17. Mai. 2010 - 12:11]
... es ist vollbracht, unsere Absolventen waren erfolgreich beim ZAV Vorsprechen.
Ivona Puseljic Elisabeth Schlicksupp Susan Weckauf Daniel Baczyk Nicolas Menze
Alle Absolventen diesen Jahrgangs 2010/1 sind nun in der Zentralen Auslands und Fachvermittlung aufgenommen worden. Bravo und Glückwunsch !!!
Junge Talente verlassen das Nest [26. Apr. 2010 - 07:36]
Von unserem Mitarbeiter Dennis Baranski
Voller Anmut und Grazie tanzen Elisabeth Schlicksupp und Nicolas Menze den erbitterten Machtkampf zweier Liebenden. Von der Erleichterung einer Abschlussfeier wonnig geschwängert ist die Atmosphäre, als Mario Heinemann-Jaillets hinreißende Choreographie, beruhend auf Shakespeares "Sommernachtstraum", die Absolventen-Werkschau der Theaterakademie Mannheim eröffnet. Der Abend bedeutend nicht nur die vorerst letzte Möglichkeit, die fünf Nestflüchter auf der Bühne des Theater Felina Areals zu sehen, sondern vor allem einen Blick hinter die Kulissen der Akademie zu werfen, gilt es doch eben jene Rollenausschnitte zu bewundern, die unlängst der Prüfungskommission vorgestellt wurden. Gudrun Ensslin spricht allein
Ob sie nun in der Rolle der Alkmene aus Kleists "Amphitryon" über die Bewandtnis eines falschen Letters im steinernen Liebesbeweis hadert oder sich in Zarah Leanders "Der Wind hat mir ein Lied erzählt" verliert: Elisabeth Schlicksupps Spiel ist ein Quell der Freude und markiert mit dem Gudrun-Ensslin-Monolog nach Christine Brückner einen Höhepunkt des Abends. Auch Nicolas Menze stellt sein Talent unter Beweis und glänzt als verschüchterter Dorf-Homosexueller in Martin Sperrs "Jagdszenen aus Niederbayer" - unterstützt von einer großartigen Miriam Grimm - wie auch als Ausgeburt russischer Männlichkeit in seinem musikalischen Beitrag "Stroganoff" von Friedrich Holländer (Klavier: Michael Sekulla).
Nicht minder Spielfreudig gaben sich Ivona Puseljic, vor allem bei ihrer Interpretation von August Strindbergs "Fräulein Julie", und Daniel Baczyk, dessen beunruhigende Darstellung von Neil LaButes unbekanntem Mann aus "Bash - Stücke der letzten Tage" tief anzurühren verstand. Tatsächlich ließ das anspruchsvolle Programm der fünf Absolventen (außerdem: Susan Weckauf) keinen Zweifel an der Qualität ihrer erworbenen Fähigkeiten und demonstrierte eindrücklich die Güte ihrer vielseitigen Begabungen.